Darum wird das Thema Verkleiden ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Wenn ein Kind sich ein Handtuch um den Hals knotet, wird es jemand anderes, zumindest für eine Weile. Sich zu verkleiden ist eine der ältesten Arten, damit zu spielen, wer man ist und wer man werden könnte. In einem Buch darf die Verwandlung ganz gelingen: Die Pappkrone wird golden, das Geschirrtuch wird ein Umhang, der im Wind flattert, und das Kind schlüpft in die Rolle hinein und wieder hinaus. Das Buch lässt es mehrmals die Gestalt wechseln, ausprobieren, mutig, bestimmt oder verrückt zu sein, und auf der letzten Seite trotzdem es selbst sein.
Wer ist dein Kind heute?
Ein Verkleidungsbuch kann auf jeder Doppelseite eine neue Gestalt annehmen: Astronautin auf der einen, Bäcker auf der nächsten, Drache auf der dritten. Es kann von einem Maskenfest erzählen, zu dem alle als ihr Lieblingstier kommen und das Kind raten muss, wer sich unter den Ohren versteckt. Es kann einen Tag zeigen, an dem sich das Kind als Mama oder Papa verkleidet und das Abendessen bestimmen darf. Oder ein Kostüm mit einer eigenen Fähigkeit – einen Hut, der das Kind unsichtbar macht, solange er gerade sitzt.
Der Spaß steckt oft in den Kleinigkeiten. Ein Schnurrbart aus schwarzem Papier, der sich löst, ein Schwanz, der in der Tür hängen bleibt, eine Rüstung aus Alufolie, die so raschelt, dass alle hören, wie der Ritter heranschleicht.
Aus eurer eigenen Verkleidungskiste
Hat das Kind ein Kostüm, das es immer wieder anzieht, dann lass es mitspielen. Das kann der Drache vom Fasching im Kindergarten sein, das alte Kleid der großen Schwester, Papas Krawatte, die bis zu den Knien reicht, oder Omas Hut mit den Blumen. Erzähl, von welcher Rolle das Kind träumt und wer in der Familie gern mitspielt. Sogar die Katze kann eine Schleife und eine eigene Rolle bekommen, wenn sie genug Geduld hat. Ein Kind, das lieber Monster als Prinzessin ist, oder umgekehrt, darf genau das sein.
Weiterspielen nach der letzten Seite
Für ein Einjähriges passt der Rhythmus von Guck-guck: Hut auf, Hut ab, wo bist du, da bist du. Für Drei-, Vier- und Fünfjährige reicht eine einzige Verwandlung mit einem klaren Abenteuer darin. Schulkinder mögen mehrere Rollen und ein Problem, das sich genau mit der Fähigkeit lösen lässt, die das Kostüm schenkt. Mit älteren Lesern kann das Buch von einer Theateraufführung handeln oder davon, wer man ist, wenn das Kostüm wieder ausgezogen ist.
Nach dem Lesen könnt ihr aus dem, was zu Hause herumliegt, ein Kostüm aus dem Buch bauen: ein Bettlaken, ein Karton, etwas Folie und Klebeband. Lass das Kind die nächste Rolle wählen. Möchte es lange in einer einzigen Verkleidung bleiben, findet es mehr bei den Superhelden.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über das Verkleiden wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Großeltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Die Truhe steht ganz hinten auf dem Dachboden, unter einem kleinen Fenster, in dessen Sonnenlicht der Staub tanzt. Der Deckel ist schwer, aber als du mit beiden Händen anhebst, geht er quietschend auf. Es riecht nach alten Kleidern und Lavendel. Ganz oben liegt eine rosa Federboa, die im Gesicht kitzelt, und darunter ein Paar Stiefel, die viel zu groß sind. Weiter unten findest du einen Piratenmantel mit glänzenden Knöpfen und eine Krone aus Pappe mit einem blauen Stein in der Mitte. Du ziehst den Mantel an. Die Ärmel hängen weit über deine Hände. Du setzt die Krone auf und drehst dich zu dem alten Spiegel in der Ecke. Doch das Kind, das dich daraus ansieht, bist nicht ganz du. Die Gestalt im Spiegel ist genauso angezogen wie du, steht aber auf dem Deck eines Schiffes mitten auf dem Meer und winkt dir, dich zu beeilen.










